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Der Vorbereitungsdienst erstreckt sich über sechs Quartale, die inhaltlich und organisatorisch aufeinander aufbauen. Die Ausbildung am ZfsL umfasst während des gesamten Vorbereitungsdienstes sieben Wochenstunden, die sich auf das Kernseminar (KS), Fachseminare (FS), Selbstgesteuerte Lerngruppen (SLG), Intensiv- und Kompakttage sowie Modulangebote erstrecken. Die Ausbildung in den Schulen umfasst 14 Wochenstunden für Hospitationen, Ausbildungsunterricht unter Anleitung sowie Selbstständigen Unterricht (SU).
Erstes Quartal
Im ersten Quartal finden unmittelbar nach der Vereidigung zwei Intensivtage im Kernseminar statt. In den folgenden Wochen führen alle Fachseminare je 1,5tägige Intensivtage durch, in der Regel an einer Schule. Außerdem findet zu Beginn der Ausbildung das erste Perspektivgespräch (PG1) statt.
In ihren Schulen nehmen unsere Lehramtsanwärterinnen und Lehramtsanwärter (LAA) Hospitationsgelegenheiten wahr und geben Ausbildungsunterricht unter Anleitung (AU). Im ersten Quartal haben Termine des Seminars Vorrang vor denen der Schule.
Zweites bis fünftes Quartal
Im zweiten bis fünften Quartal geben alle LAA Selbstständigen Unterricht in beiden Fächern, i.d.R. neun Wochenstunden. In den verbleibenden fünf Wochenstunden geben die LAA weiteren Ausbildungsunterricht unter Anleitung und hospitieren.
In diesem Zeitraum finden an Montagen zusätzlich zwei Kompakttage (intensive Arbeit an ausgewählten Themen) und ein Bildungspartnertag (Kooperation mit externen Partnern) statt (siehe Kapitel 3.3, LINK).
Zur personalisierten Professionalisierung erhalten unsere LAA personenorientierte Beratung mit Coachingelementen (POB-C) (siehe Kapitel 3.7, LINK). Im fünften Quartal wird das zweite Perspektivgespräch (PG2) durchgeführt.
Sechstes Quartal
Im sechsten Quartal finden die Staatsprüfungen sowie eine Modulphase statt, in der Wahlpflichtmodule an die Stelle der Seminarsitzungen treten.
2 Organisation der Ausbildung
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2 Organisation der Ausbildung
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Der Seminartag findet immer montags statt und bietet einen verlässlichen Rahmen für die Ausbildung. Ein typischer Seminartag enthält eine wiederkehrende Zeitstruktur und feste Pausen, was konzentriertes Arbeiten, professionellen Austausch und Reflexion ermöglicht.
Jede/r LAA nimmt regelmäßig an einem Kernseminar (überfachliche Themen) sowie an zwei Fachseminaren (fachspezifische Ausbildung) teil.
Die Seminarstruktur folgt einem 14-tägigen Rhythmus:
Kalenderwoche
Veranstaltungen
KW 1
08:00 – 10:30 Uhr – Fachseminare (Schiene 1)
10:45 – 12:15 Uhr – Selbstorganisierte Lerngruppen (alle LAA)
12:45 – 15:15 Uhr – Kernseminare (alle LAA)
15:30 – 18:00 Uhr – Fachseminare (Schiene 5)KW 2
08:00 – 10:30 Uhr – Fachseminare (Schiene 2)
10:45 – 13:15 Uhr – Fachseminare (Schiene 3)
13:30 – 16:00 Uhr – Fachseminare (Schiene 4)Die Selbstorganisierten Lerngruppen ermöglichen es den LAA, gemeinsame (Unterrichts-) Vorhaben zu planen, Inhalte aus Fach- und Kernseminaren zu vertiefen und Praxiserfahrungen auszutauschen, u.a. in kollegialer Fallberatung (siehe Kapitel 3.2, LINK).
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Die Ausbildung wird durch eine moderne digitale Infrastruktur unterstützt. Zentrale Plattformen sind:
- Microsoft Teams für Kommunikation, Materialbereitstellung, Arbeitsgruppen und gemeinsame Projekte,
- dienstliche E-Mail für offizielle Informationen und individuelle Rückfragen,
- LOGINEO LMS als Erweiterung der Homepage des ZfsL,
- Podcast-Angebote des ZfsL Düren mit Information rund um das ZfsL.
Im Team „GyGe Fachleitungen & Auszubildende“ werden unter „Beiträge“ aktuelle Informationen seitens der Seminarleitung sowie der Seminarausbilderinnen und Seminarausbildern (SAB) kommuniziert. Unter „Dateien“ sind alle für das Seminar GyGe internen Dokumente und Informationsmaterialien abgelegt.
Für alle externen Verwaltungs- und Organisationsprozesse wird LOGINEO LMS als Teil der öffentlichen Homepage genutzt. Dort stehen z. B. öffentlich zugängliche Informationen, Formulare, Materialien und organisatorische Hinweise zum Download bereit.
Die Kommunikation zwischen den LAA und der ZfsL - und Seminarleitung findet per E-Mail über die Mailadresse der Verwaltung (poststelle@zfsl-dueren.nrw.de) statt. Die Kommunikation zwischen den LAA und den SAB findet nach Absprache per E-Mail oder über Teams statt.
Für alle digitalen Kommunikationswege gelten die Prinzipien der Professionalität und Verbindlichkeit, um eine dienstlich angemessene und wertschätzende Zusammenarbeit sicherzustellen. Bei technischen Problemen stehen Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner am ZfsL zur Verfügung.
Der Zugang zu Geräten für Digital Making Places (DMP) ermöglicht, dass digitale und analoge Arbeitsprozesse miteinander verknüpft und innovative Ideen auf den Weg gebracht werden können.
Durch unseren Podcast „ZUHÖREN!” fördern wir zeitgemäße (Medien-)Bildung und Lernprozesse. Es sollen Ideen für Anwendungssituationen in Schule verdeutlicht und erprobt werden, um so die Medienkompetenz der LAA und ihrer Schülerinnen und Schüler zu fördern (siehe Kapitel 3.8, LINK).
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Auch die räumliche Organisation trägt zu einer erfolgreichen Ausbildung bei. Die Seminarräume sind modern ausgestattet und bieten eine lernförderliche Atmosphäre.
Die Präsenzbibliothek steht allen LAA offen.Ferner verfügt das ZfsL über einen Aufenthaltsraum für LAA mit der Möglichkeit, u.a. Kaffee- und Essenspausen zu gestalten.
In der Verwaltung finden die LAA Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner für organisatorische Fragen rund um die Ausbildung.
In einem DMP-Raum stehen zahlreiche Geräte für die Verknüpfung von digitalen mit analogen Arbeitsprozessen zur Verfügung, z.B. VR-Brillen, 3D-Drucker, Drohnen, Videokameras. Ein festes Podcast-Studio in diesem Raum ermöglicht eine gute Umsetzung der Podcast-Formate.
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